Gut, aber nicht genug: Verbesserungen bei der gesetzlichen Rente

Gut, aber nicht genug: Verbesserungen bei der gesetzlichen Rente

Gut, aber nicht genug: Verbesserungen bei der gesetzlichen RenteEs ist ein Wortungetüm: das Rentenversicherungs-Leistungsverbesserungs- und -Stabilisierungsgesetz. Es tritt 2019 in Kraft.

Darum geht es:

Das allgemeine Verhältnis zwischen Renten und Arbeitseinkommen soll bis 2025 nicht unter 48 Prozent sinken und der Beitragssatz – heute 18,6 Prozent – bis dahin nicht über 20 Prozent steigen. Erziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder werden besser angerechnet, und bei Geringverdienern steigt die Einkommensgrenze, ab der volle Sozialbeiträge gezahlt werden müssen, von 850 auf 1.300 Euro.
Härten bei der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente werden etwas abgemildert. Davon profitiert aber nur, wer erst ab 2019 Anspruch auf Erwerbsminderungsrente hat. Die wird dann so berechnet, als hätten Betroffene bis zur Regelaltersgrenze gearbeitet (aktuell 65 Jahre und acht Monate). Doch trotz der neuen Regelung wachsen die Erwerbsminderungsrenten auch 2019 nicht in den Himmel.

Wer sich bei der Absicherung seiner Arbeitskraft nicht allein auf die gesetzliche Rentenversicherung verlassen will, muss zusätzlich privat vorsorgen. Die wohl bekannteste Form ist die Berufsunfähigkeitsversicherung. Allerdings ist es manchmal nicht leicht, einen geeigneten Vertrag zu finden. Wer beispielsweise nicht ganz gesund ist, hat Probleme, bezahlbaren Versicherungsschutz zu bekommen. Und wer erst einmal abgelehnt wurde, muss das bei jedem weiteren Antrag angeben.

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